FDP Menden

Maywald hält FDP Populismus vor

Die FDP Fraktion hat völliges Verständnis für die Erregung des Schulausschussvorsitzenden Maywald im Hinblick auf die Fragen der FDP zum Anbau an der Gesamtschule. Hätten diese doch eigentlich von ihm kommen müssen. Und zwar rechtzeitig. Ratsvertreter sind gewählt worden um Zustände, wie in Menden, möglichst zu verhindern und nicht zu decken. Das gilt erst recht für Ausschussvorsitzende. Auch der Vorwurf des Populismus ist doch ok. Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass dieser Vorwurf in alle Richtungen immer dann verwendet wird, wenn Argumente fehlen. Der Vollständigkeit halber sollte aber auch erwähnt werden, dass die FDP Fraktion ein Teil der Fragen schon sehr früh in den betreffenden Ausschüssen gestellt hat. Leider sind sie von der Verwaltung nicht beantwortet und von den sog. grossen Fraktionen ignoriert worden. Auch frühe Hinweise auf die Wahrscheinlichkeit des Eintretens der jetzigen Situation wurden ignoriert. Man könnte von einem Mendener Mechanismus sprechen. Mit viel Elan wird eine Maßnahme ohne Planung begonnen. Kurz vor Fertigstellung kommen „völlig überraschend“ Probleme, die absehbar waren, aber ignoriert wurden um dem Bürger zunächst Gutes zu suggerieren; na, wenn das kein Populismus ist? Von den Millionen an Steuerverschwendungen reden wir erst gar nicht. Die Umsetzung von komplexen Maßnahmen, wie hier, erfordern Qualität. Menden hat Quantität. Die Arbeit der Verwaltung wird durch unsere Fragen nicht belastet. Es ist, wie in jedem Unternehmen. Schlechte Arbeit erfordert halt Nacharbeit. Die FDP Fraktion hofft, dass es endlich einmal die längst überfälligen personellen Konsequenzen gibt. Und die FDP Fraktion hofft vor allem, dass der Schulleiter, die Lehrer und die Schüler nun sehr schnell über geeignete Räume verfügen können.